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Anstehende Termine

Mär
27

Montag, 27.03.2017 19:30 - 21:30 Uhr

Mär
31

Freitag, 31.03.2017 19:00 - 22:00 Uhr

Apr
1

Samstag, 01.04.2017 10:30 - 13:30 Uhr

Apr
3

Montag, 03.04.2017 19:30 - 21:30 Uhr

Apr
5

Mittwoch, 05.04.2017 19:30 - 21:30 Uhr

Teil 1: Poesie

Hurra, Hurra, der Schlauchwagen ist da!

Am 14. Juni war es soweit,
in Bonn stand der SW2000 für uns bereit,
Wir schickten fünf hin und ließen ihn uns zeigen,
ist nicht so schwer, wir wollens mal nicht übertreiben.
Am Abend schon waren sie dann zurück,
die gesamte Wehr war darüber entzückt.
In den folgenden Wochen legten wir viele Schläuche
am besten natürlich ohne große Kurven und Bäuche.
Im Buchten und Wuchten waren wir schnell fit,
obwohl man im SW nur mitfahren kann zu dritt.
Die Einheit Wasserversorgung können wir anbieten nun,
das hat mit 2000 Liter pro Minute zu tun.
Der Abroller kommt mit dem SW gleich mit,
schau an, plus Kombi sind wir schon wieder zu dritt.
Wenns also brennt, dann ruft uns an,
wir rücken sofort mit SW und Co bei Euch an.
Der Schlauchwagen füllt die taktische Lücke auf,
dann sind auch gleich alle viel besser drauf.
Die Bilder, die hier drunter stehen,
machen Euch zu Schlauchwagenfans, Ihr werdets schon sehen.

© Markus R.

Teil 2: Technik und Fakten

Im Rahmen seines aktuellen Kontingentes für den Katastrophenschutz überstellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe einen, von ihm finanzierten, Schlauchwagen 2000 (SW2000-KatS) an die Feuerwehr Ottobeuren. Dieses Fahrzeug wird damit ab sofort mit Ottobeuren seinen Stützpunkt im südlichen Teil des Landkreises Unterallgäu haben. Als Katastrophenschutzfahrzeug beschränkt sich das Einsatzgebiet des Schlauchwagens aber nicht nur auf die lokale oder die regionale Maßstabsebene. Ebenfalls ist, bei entsprechenden Großschadensereignissen, eine landesübergreifende und damit bundesweite Anforderung des Fahrzeuges möglich.

 

Die feierliche Übergabe durch das Innenministerium fand am 02. Juli 2016 in Eichstätt statt. Politisch federführend war hier der Staatssekretär Gerhard Eck, der den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann vertrat, der leider kurzfristig verhindert war. Der offiziellen Übergabe waren Anfang des Monats die Abholung des Fahrzeugs und Einweisung von fünf Kameraden im Auslieferungslager des Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenhilfe in Bonn vorausgegangen.

Der Hersteller des Fahrgestells des Schlauchwagens ist MAN, Typ TGM 13/250 4x4. Auf seiner Ladefläche, die mit einer Hebebühne be- und entladen werden kann, befinden sich 2000m B-Schlauch, die in Schlauchkassetten gebuchtet verlastet sind. Folglich kann die Schlauchleitung im Fahrbetrieb abgegeben werden. Auch eine Verlegung von mehreren parallelverlaufenden Schlauchleitungen ist problemlos realisierbar, wie z.B. 4x500m oder auch 2x1000m. Ebenfalls führt der SW-KatS einen 5000 Liter fassenden und sich selbst aufrichtenden Faltbehälter mit. Mit Hilfe dieses Faltbehälters kann die Förderstecke mit offenem Ende betrieben werden, d.h. die Förderstrecke endet im Faltbehälter, von dem aus dann Großfahrzeuge im Saugbetrieb das Löschwasser wieder entnehmen. Somit kann eine vollständige Entkopplung von Wasserförderung und Wasserabgabe bewerkstelligt werden, was das Gesamtsystem leichter steuerbar macht. Zudem realisiert man gleichzeitig eine Löschwasserreserve von fünf Kubikmetern Volumen am Einsatzort. Des Weiteren ist dieses Unterstützungsfahrzeug mit einer modernen Feuerlöschkreiselpumpe PFPN 10-1500, etlichen Schlauchbrücken, einer Motorsäge und diversem Handwerkszeug ausgerüstet. Der taktische Einsatzzweck ist damit primär die Wasserförderung und der Wassertransport über lange Wegstrecken. Insbesondere bei Bränden außerhalb geschlossener Ortschaften, bei denen keine lokale und voluminöse Löschwasserversorgung besteht, kann der SW2000-KatS seine Befähigungen voll ausspielen.

Nähere technische Details und Infos gibt es hier.

 Weitere Bilder:

   

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Unwetterwarnungen

Unwetterwarnung für Kreis Unterallgäu :
Insgesamt sind 1 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf http://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 26/03/2017 - 20:42 Uhr